Wenn die Katze ständig schreit

Veröffentlicht  Momag Februar 2015

Wem steht kein Lächeln ins Gesicht geschrieben, wenn die Katze ein kurzes „MIAU“ von sich gibt und mit dem Menschen Kontakt aufnimmt? Ganz anders verhält es sich aber, wenn die Katze mit ihren Gesängen gar nicht mehr aufhören möchte. Es kann zu einer regelrechten Belastung für Katzenhalter und unter Umständen sogar für die Nachbarn werden.
Krankheiten?

Wie bei jedem anderen Verhaltensproblem auch, sollte die Katze zuerst beim Tierarzt vorstellig werden. Es besteht durchaus die Möglichkeit einer Erkrankung. Allgemeine Schmerzen, Taubheit, Schilddrüsenerkrankungen, altersbedingte Demenz und einige Krankheiten mehr können hinter dem Fachbegriff „Vokalisieren“ stecken.Katze_schreit_ständig_Feb_2015

Psyche?

Führt die Untersuchung allerdings zu keiner Diagnose, wäre es sinnvoll sich das Umfeld der Katze und den psychischen Zustand des Vierbeiners genauer anzusehen. Ungenügende Beschäftigungsmöglichkeiten, Einsamkeit, Ängste usw. kommen als mögliche Ursachen in Betracht. Da es unter Umständen nicht einfach ist, den eigenen Vierbeiner objektiv einzuschätzen, kann Ihnen eine Katzenverhaltensberatung helfen, den Stubentiger besser zu verstehen.

Erlerntes Verhalten?

In vielen Fällen haben es Katzen aber einfach gelernt, dass es sich lohnt lauthals zu schreien. Entweder bekommen sie schneller ihr Futter oder dürfen „ausnahmsweise“ in das Schlafzimmer, nur damit wieder Ruhe einkehrt. In diesem Sinne sollte man immer beachten, welches Verhalten der Stubentiger bestätigt werden soll.