Sind Katzen wirklich hinterhältig?

Veröffentlicht Momag Juni 2014

Oft höre ich von Menschen, dass sie Katzen nicht mögen, weil sie falsch, launisch oder unberechenbar sind. In einem Moment schmiegt sich die Katze an den Menschen und fordert aktiv dazu auf gestreichelt zu werden und im nächsten Moment kassiert man einen Pfotenhieb mit ausgefahrenen Krallen. Dieses Verhalten wirkt natürlich beängstigend für den Menschen, wenn der Angriff ohne ersichtliche Vorwarnung stattgefunden hat.
Sind Katzen hinterhältig?„Kätzisch“ gedacht

Katzen teilen dem Menschen vor einer aggressiven Abwehr sehr wohl mit dass sie keine Berührung mehr wollen, doch leider neigt der Mensch dazu, diese subtilen Botschaften zu übersehen.

Erkennen Sie die Anzeichen

Eine Katze die keine Nähe mehr wünscht, zuckt mit der Schwanzspitze, dreht ein Ohr zur Seite, wendet den Blick ab, gähnt oder schnauft leise durch die Nase, bevor sie zu stärkeren Warnsignalen greift. Wenn es nun häufiger passiert, dass der Mensch diese Anzeichen übersieht, kann es sein, dass die Katze in Zukunft versucht den Annäherungen des Menschen bereits im Vorhinein auszuweichen.

Aufhören, wenn es am Schönsten ist

Gerade bei unsicheren Katzen ist es ratsam, wenn der Mensch nach kurzen Streicheleinheiten diese Handlung unterbricht – nämlich genau dann, wenn es am Schönsten ist. Positiver Effekt: bei der Katze wird so eine emotionale Reaktion auf aktiven Körperkontakt konditioniert. Nach einiger Zeit wird sich das Blatt wenden und die Katze sehnt sich plötzlich danach gestreichelt zu werden.