Kinder und Katzen

Veröffentlicht Momag September 2014

Katzen schaffen ein Gefühl der Gemütlichkeit, schenken Nähe und spenden wortlos Trost. Doch das nicht nur bei uns Erwachsenen. Auch Kinder profitieren vom beruhigenden Schnurren, dem Streicheln und der Anwesenheit einer Katze. Für viele Kinder ist sie ein treuer Freund, der gut zuhören kann, ja sogar Geheimnisse für sich behält. Mit anderen Worten: Katzen sind einfach gut für die Seele!

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass dem Wunsch vieler Kinder eine Katze als Haustier zu haben, entsprochen wird. Viele Eltern entscheiden sich für junge Katzen, denn die würden sich besser an Kinder gewöhnen. Erfahrungsgemäß bietet das aber keine Sicherheit und geht häufig schief.

Nicht jede Katze kommt mit Kindern klar!
Momag_Sept_2014
Sobald die Katzen nämlich älter geworden sind und ihre Individualdistanz entwickeln, kommt es häufig zu Problemen. Rückzug, Flucht und Pfotenhiebe gegenüber dem Kind können mehr werden. Je früher ein Kind lernt mit einer Katze respektvoll umzugehen, desto vertrauensvoller wird auch die Freundschaft zwischen den beiden sein. Die Eltern sollten mit gutem Vorbild vorangehen und dem Nachwuchs zeigen, wie man sich einer Katze annähert, sie richtig streichelt und hochhebt.

Auch das Lernen von Anzeichen, die eine Katze macht, wenn sie etwas nicht mehr möchte, sollten die Basis für ein harmonisches Miteinander zwischen Kind und Katze sein.