Haben Katzen Gefühle?

Veröffentlicht Momag April 2014

Frühlingsbeginn – auch für unsere Haustiere beginnt eine spannende Zeit, da die Natur neue Gerüche hervor bringt. Katzen zeigen nicht ohne Grund ein gesteigertes Aktivitäts- und Jagdbedürfnis. Sie erleben einfach dasselbe „Gefühls-Hoch“ wie wir Menschen.


Verhaltensforscher sind sich darüber einig, dass Katzen über eine ganze Reihe von Emotionen verfügen. Eine Katze kann Freude, Aufregung, Frust, Angst oder auch Trauer und noch vieles mehr empfinden. Streitpunkte in der Wissenschaft gibt es allerdings dann, wenn es um die Qualität dieser Emotionen geht, da es nicht messbar ist, ob Katzen zur gleichen Selbstreflektion fähig sind wie wir Menschen.
Haben Katzen Gefühle?
Katzen lesen ihre Besitzer

„Die weiß ganz genau, was sie angestellt hat!“ So argumentieren viele Katzenbesitzer, wenn die Katze etwas Verbotenes gemacht hat. Tatsächlich ist es aber so, dass dies nichts mit Reue einer Katze zu tun hat. Vielmehr können Katzen Nuancen des Verhaltens ihrer Besitzer lesen, weshalb ihnen ein Blick oder eine Geste genügt um zu wissen, dass Ärger auf sie zukommt.

Eigentlich ist es ja nicht weiter schlimm, Katzen eine ähnliche Gefühlswelt wie uns Menschen zu zugestehen. Die Zeiten in denen man noch davon ausging, dass Tiere wie Maschinen funktionieren und beispielsweise keine Schmerzen empfinden können, sind glücklicherweise vorbei.

Die Welt aus den Augen einer Katze…

Trotzdem sollte man immer vorsichtig mit der Interpretation und der Vermenschlichung von Gefühlen sein. Missverständnisse sind dadurch vorprogrammiert.
Versuchen Sie die Welt aus den Augen einer Katze zu sehen!