Tipps zum Umgang mit trächtigen Katzen

Veröffentlicht im Katzenmagazin OUR CATS (Ausgabe 01/15)

 

Neben der gesundheitlichen Betreuung einer trächtigen Katze durch einen Veterinärmediziner, genießt das Samtpfötchen auch gerne das „Umsorgt-werden“ durch ihren Besitzer.

Cover_1_2.16Bis zur Geburt der Kätzchen ist es am besten, wenn nicht zu viel Aufregung und Rummel um die werdende Katzenmutter gemacht wird. Dies bedeutet, dass der Besitzer in dieser Zeit für ungestörte Ruhe im Haushalt sorgen sollte. Besucher sollten auf ein Minimum beschränkt werden – dies gilt allerdings auch die ersten Wochen nach der Geburt der Kitten!

 

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Zusätzlich wäre es empfehlenswert, wenn im Haushalt während der Trächtigkeit der Katze alles beim Alten bleibt. Ein Verrücken der Möbel oder ein Verändern der Einrichtung bedeutet Stress für den Stubentiger. Folglich könnte dies nämlich ein Gefühl von Unsicherheit in der Katze auslösen.

 

Einige Wochen vor der Geburt kann man damit beginnen passende Wurfkisten in verschiedenen Zimmern zu platzieren. Dazu sollte man Zimmer wählen in denen sich die Katze sehr gerne aufhält, aber sich auch später mit ihrem Nachwuchs ungestört zurückziehen kann. Obendrein sollte es im Zimmer warm sein.

Empfehlenswert ist es, gleich mehrere Wurfkisten anzubieten, denn welchen Platz die Katze hinterher annimmt, liegt nicht in der Entscheidung des Besitzers, sondern wird von der Mutterkatze selbst entschieden.

Eine Wurfkiste besteht passenderweise aus Holz oder Karton und sollte oben offen sein. Einige legen die Kiste mit einer weichen Decke, jedoch ist es ratsam, mehrere Einwegunterlagen zu verwenden, sodass die Reinigung leichter wird.

 

Sollte es passieren, dass die Katze schließlich doch lieber den Wäschekorb oder den offenen Schrank wählt, sollte der Katzenhalter dies dem Stubentiger zuliebe akzeptieren.