Kastration bei Katzen

Veröffentlicht Momag Februar 2016

 

Nach wie vor hält sich das Gerücht, dass eine Katze zumindest einmal Nachwuchs bekommen soll. Allerdings ist diese Ansichten schon längt überholt! Biologisch, medizinisch oder auch psychisch gesehen, gibt es keinen Grund, warum eine Katze vor einer Kastration einmal Kätzchen auf die Welt bringen müsste. Das Gegenteil ist der Fall: eine Investition in die Kastration einer Katze ist zugleich eine Investition in deren Gesundheit.

 

Gesundheitliche Vorteile einer Kastration

Kastration bei Katzen

Neben dem Umstand, dass eine Kastration die Fortpflanzung kontrolliert, haben kastrierte Katzen weniger Bedürfnis lange Streifzüge durch die Natur zu unternehmen. Dadurch geraten die Tiere seltener in Kämpfe, womit sich wiederum die Verletzungsgefahr und auch die Gefahr der Übertragung gefährlicher Infektionskrankheiten wie beispielsweise Leukose (FelV) und Katzen-AIDS (FIV) reduzieren. Überdies wird bei weiblichen Katzen das Risiko von hormonellen Erkrankungen wie Zysten oder Gesäugetumoren gesenkt. Ebenso verringert sich bei Kater das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken.

 

Seit 2005 müssen Freigänger kastriert werden

 

In Österreich ist laut Tierschutzgesetz jeder Katzenhalter, dessen Katze regelmäßig Freigang hat, dazu verpflichtet sein Tier kastrieren zu lassen. Bei Nichteinhaltung der Kastrationspflicht können Tierhalter mit Strafen bis zu € 3 750,- belangt werden. Achten Sie also darauf, Ihre Freigänger-Katzen kastrieren zu lassen!